Hintertux, Zillertal (Tirol): Tuxer Wasserfallweg

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Zwischen Hintertux und Finkenberg hat das Schmelzwasser der Gletscher über Jahrtausende eine eindrucksvolle Landschaft aus Felskesseln, Schluchten, natürlichen Felsbrücken und Höhlen geformt. Auf unserem Rundweg tost, gluckst, sprudelt, röhrt und rauscht es beinahe ohne Unterbrechung – Wassermusik, wie sie auch unser Hund liebt. 🐾💦 Gleich zu Beginn erwartet uns der Kesselfall, später folgen die als Naturdenkmal geschützten Schraubenfälle. Dazwischen führt uns der Weg durch eine Klamm und einen Schutzwald. Und dann wäre da noch das Walfischmaul: ein gespaltener Steinblock, der tatsächlich aussieht, als hätte ein riesiger Wal sein Maul geöffnet. 🐋

Zu dieser Dramatik aus Fels und Wasser bildet der Talkessel Waldeben einen lieblichen Kontrast. Hier öffnet sich die Landschaft zu einem von steilen Bergflanken und Wasserfällen umgebenen Almboden. Zwischen Grasmatten, Latschen, Fichten und Lärchen blühen im Sommer Heidekraut und andere Bergblumen. Großartig für Naturbeobachtungen. Und hin und wieder hören wir die Warnrufe der Murmeltiere. 🌿🌸

Unterwegs können sich unser Hund und wir immer wieder abkühlen. Planschpausen für unseren Amos inklusive. 💦🐕 Eine traumhaft schöne Tour für heiße Sommertage.

🪧 Die Wege sind durchgehend gut beschildert. Wir folgen zunächst den Wegweisern Richtung Spannagelhaus, später Richtung Sommerberg. Ab dem Talkessel Waldeben geht es über Weg Nr. 16 zurück zur Talstation der Gletscherbahn.

🐕‍🦺 Wichtig für Hundemenschen: Wir queren einen Schutzwald und kommen auch an Kuhweiden vorbei. Hunde an die Leine. Unterwegs gibt es ausreichend Wasser zum Auftanken für unseren Vierbeiner.

🥾🐾 Unter Füßen und Pfoten: Wir sind fast durchgehend auf schmalen Bergsteigen unterwegs, die mal mehr, mal weniger steinig und wurzelig sind.

🗺️ Wegbeschreibung:

Wir starten am großen Parkplatz vor den letzten Häusern von Hintertux unterhalb des Gletschers. Hier lässt sich auch ein mittelgroßes Wohnmobil noch problemlos parken. Wir laufen durch den Ort mit seinen Hotels. Über dem Hotel Valara und vorbei an der Talstation der Gletscherbahn erreichen wir bald die hölzerne Eingangspforte zum Wasserfallweg. Hier hören wir schon den imposanten Kesselfall, den wir nach wenigen Schritten erreichen.

Wir folgen dem schönen Bergsteig weiter bergauf, am Tuxbach entlang. Über mehrere Kehren – Weg Nr. 16 und AV-Weg Nr. 526 – steigen wir hinauf zum Naturdenkmal Schraubenfälle. Unterwegs bieten sich uns immer wieder schöne Tiefblicke in die Schlucht, die der Fluss tief in den Fels eingeschnitten hat.

Auf einem schmalen Weg geht es weiter bergauf durch den Schutzwald. Unser Wanderweg stößt schließlich auf den Güterweg – Weg Nr. 14, „Seppelsteig“ –, der von Hintertux heraufkommt. Nach wenigen Metern bergauf auf dem Wirtschaftsweg halten wir uns rechts und gelangen wieder auf einen wunderschönen Bergsteig. Es geht vorbei am „Walfischmaul“, einem gespaltenen Steinblock, der genauso aussieht, wie sein Name verspricht.

Bei nächster Gelegenheit nehmen wir die Abzweigung nach rechts auf den Wanderweg AV-Weg Nr. 526 Richtung „Spannagelhaus“. Auf dem schönen, steinig-wurzeligen Waldpfad steigen wir weiter bergauf und queren den Bodenalmbach.

Vor uns öffnet sich der Blick auf den Sommerberg mit dem tosenden Kunerfall. Die markanten Gipfel und Felsflanken oberhalb gehören zum hochalpinen Bereich rund um den Hintertuxer Gletscher und die Tuxer Alpen.

Immer weiter geht es bergauf. Kleine Wasserläufe strudeln hier und da am Weg vorbei. Schließlich erreichen wir eine Kreuzung mit Wegweiser. Wir biegen rechts ab Richtung „Sommerberg“. Durch eine recht sumpfige Wiese mit blühender Heide laufen wir nun fast eben weiter. Wenig später gelangen wir wieder an den Tuxbach, der sich hier ein breites, steiniges Bett geschaffen hat. Gespeist wird er unter anderem vom Großen und Kleinen Kunerbach. Über uns stürzt sich der Kunerfall tosend zu Tal.

Über eine schmale Brücke überqueren wir den Tuxbach und gelangen zum wunderschönen Talkessel Waldeben. Hier halten wir uns rechts und bergauf. An der Bank mit dem Herz für Tux geht es vorbei. Dann steigen wir über den Weg Nr. 16 am Tuxbach bergab und zurück zur Talstation der Gletscherbahn – mit etlichen weiteren Planschpausen unterwegs für unseren Hund.

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  • check ÖPNV möglich ( Anmerkungen: Bus 4104, Haltestelle Hintertux )
  • check kostenlose Parkplätze
  • check bezahltes Parken am Startplatz
  • error_outline (Überwiegend) Leinenpflicht
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