Lichtenstein: Rundwanderung „hochgehträumt“ über Schloss Lichtenstein, Linsenbühl, Gießstein, Nebelhöhle
Diese Rundwanderung am Albtrauf vereint vieles, was eine gelungene Tour mit Hund für uns ausmacht: weiche Waldpfade, offene Wiesen und immer wieder spektakuläre Aussichtspunkte auf Felsvorsprüngen mit steil abfallenden Flanken. Von Linsenbühl, Gießstein, Breitenstein & Co. genießen wir traumhafte Blicke über das Echaztal. Das begeistert auch unseren Hund, der Weit- und Tiefblicke ebenso liebt wie wir. 🤩🐶 Die Echaz entspringt unterhalb des Albtraufs. Ihre Karstquellen liegen südlich von Honau am Rand eines steilen und meist trockenen Tobels.
Unser Wanderweg ist durchgehend gut beschildert. Wir folgen immer dem grün-gelben Schildern „hochgeträumt“.
Gleich zum Start erwartet uns der erste Höhepunkt: Hoch über dem Tal thront das Schloss Lichtenstein auf 817 Metern Höhe am Albtrauf. Die neugotische Anlage, inspiriert von Wilhelm Hauffs Roman Lichtenstein, wurde von 1840 bis 1842 erbaut und gilt bis heute als „Märchenschloss Württembergs“. Errichtet wurde sie auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Ritterburg. Das Schloss befindet sich noch immer im Besitz der herzoglichen Familie von Urach. Von März bis Dezember kann man Schlosshof und ausgewählte Innenräume im Rahmen einer Führung besichtigen. Hunde dürfen an der Führung teilnehmen – sofern sie in den Innenräumen durchgängig auf dem Arm getragen werden. Unser Amos würde da leider streiken. 🙈 Mehr Infos zum Schloss und den Öffnungszeiten findet ihr hier.
Unterwegs kommen wir auch an der Nebelhöhle vorbei, einer der bekanntesten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb (für Hunde allerdings nicht zugänglich). Wenn die Höhle geöffnet ist, lädt daneben die Gaststätte „Maultaschenwirt“ mit schönem Biergarten zur Einkehr ein. Direkt beim Schloss befindet sich außerdem ein Klettergarten, der Lichtensteiner Abenteuerpark – ideal, wenn man mit Hunden in einer Gruppe unterwegs ist und sich für eine Weile aufteilen kann.
Besonders schön ist die Tour im Frühling, wenn entlang der Wege viele Wildblumen blühen und der Wald vom Vogelgezwitscher erfüllt ist.
🥾🐾 Unter Füßen und Pfoten: Wir sind fast durchgehend auf weichen Wald- und Wiesenpfaden unterwegs.
🗺️Wegbeschreibung: Wir starten am Parkplatz beim Schloss Lichtenstein. Ein kurzer Rundweg führt zunächst zum Wilhelm-Hauff-Denkmal, von dem sich ein beeindruckender Blick über das obere Echaztal öffnet. Von hier lohnt sich auch ein kurzer Abstecher zur Ruine Alt-Lichtenstein, die ebenfalls schöne Weitblicke auf das Schloss und das Tal tief unter uns bietet.
Zurück auf dem Weg passieren wir das märchenhafte Schloss und gelangen hinüber zum Gasthof „Altes Forsthaus“, zu dem ein Grillplatz mit Spielplatz und der benachbarte Abenteuerpark gehören – ein Baumwipfelpfad. Im Februar liegt die Anlage allerdings noch im Winterschlaf.
Am Alten Forsthaus tauchen wir in den Wald ein. An der ersten Weggabelung halten wir uns rechts, kurz darauf an der nächsten links. Nach einem kurzen Stück durch Mischwald erreichen wir den Waldrand und folgen dem Weg geradeaus weiter.
Der Weg knickt schließlich nach rechts ab und führt leicht bergauf zum Aussichtspunkt Brunnenstein. Von hier wandern wir weiter am Albtrauf entlang durch schönen Laubwald bis zum nächsten Aussichtsfelsen, dem Breitenstein. Hier öffnet sich großartiger Blick auf Schloss Lichtenstein und den im Tal liegenden Ortsteil Honau. Alzu übermütige Hunde sollte man an allen Aussichtspunkten dicht bei sich halten. Denn der Berg fällt überall steil ab.
Wir bleiben auf dem Weg entlang des Albtraufs, bis er in eine geschotterte Straße mündet. Dort biegen wir rechts ab und folgen ihr bis zum Aussichtspunkt Gießstein. Bänke laden hier zu einer Pause mit Panoramablick ein.
Direkt am Aussichtspunkt führt der Weg rechts in den Wald. Durch einen lichtdurchfluteten Buchenwald gelangen wir zum Wanderparkplatz Kalkofen mit Rastmöglichkeiten und mehreren Grillstellen.
Nachdem wir die Straße überquert haben, steigen wir über einen Waldweg zu einer Weggabelung hinauf und halten uns dort rechts. Bald erreichen wir den Parkplatz an der Nebelhöhle, wo der „Maultaschenwirt“ zur Einkehr einlädt.
Der Weg führt anschließend ein kurzes Stück entlang der Straße, bevor wir diese überqueren und an der ersten Möglichkeit nach rechts abbiegen. Mit schönen Ausblicken auf die Gemeinde Sonnenbühl gelangen wir zu einer T-Kreuzung und biegen dort links ab.
Kurz vor dem Waldrand halten wir uns rechts und folgen dem Weg entlang eines eingezäunten Steinbruchs. An der ersten Möglichkeit biegen wir links ab und laufen über die Felder bis zu einem Kiesweg, dem wir nach rechts folgen.
Nach einem kurzen Anstieg bringt uns die Beschilderung zurück auf den Pfad entlang des Steinbruchs. Wir passieren ein kleines Waldstück auf der rechten Seite, biegen anschließend links ab und halten uns nach einem sanften Anstieg rechts.
Nun führt der Weg durch weitläufige Wiesenlandschaften mit artenreicher Flora und Fauna. Schließlich erreichen wir eine asphaltierte Straße, der wir etwa 500 Meter nach rechts folgen. Danach zweigt rechts ein Waldweg ab, der uns durch den Abenteuerpark zurück zum Ausgangspunkt am Schloss Lichtenstein führt.
Der Weg führt uns nun durch weitläufige Wiesen bis zu einer geteerten Straße, in die wir nach rechts einbiegen. Wir folgen ihr für ca. 500 m. Hier biegen wir schließlich rechts in einen Waldweg ein, der uns durch den Abenteuerpark wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt am Schloss Lichtenstein führt.
- Sommer/Herbst
- Winter/Frühling
- Einkehr möglich
- kostenlose Parkplätze
- bezahltes Parken am Startplatz

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