Gößweinstein, Fränkische Schweiz: Rundwanderung Felsendorf Tüchersfeld und Felsentor

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Wer an die Fränkische Schweiz denkt, hat vermutlich genau diese Bilder im Kopf: bizarre Felsformationen, an die sich Fachwerkhäuser schmiegen. Auf dieser Wanderung kommen wir daran vorbei. 🌄🐾

Das bekannteste Motiv der Tour wartet im Felsendorf Tüchersfeld. Die markanten Felstürme aus Dolomitgestein entstanden vor rund 150 Millionen Jahren als Schwammriffe in einem tropischen Jurameer. Verwitterung und Erosion formten daraus jene außergewöhnliche Felslandschaft, die heute zu den Wahrzeichen der Region zählt. Die eigentliche Attraktion sind dabei aus unserer Sicht die Felsen selbst und die Häuser, die sich an ihren Fuß schmiegen. Im Ort hat der Zahn der Zeit stellenweise sichtbar an den Fassaden genagt.

Ebenso eindrucksvoll wie die Türme von Tüchersfeld: das Felsentor, das wir kurz vor Ende der Wanderung erreichen. Die natürliche Felsöffnung entstand ebenfalls durch die Verwitterung des Kalkgesteins und zeigt eindrucksvoll, welche Kräfte die Landschaft der Fränkischen Schweiz über Millionen Jahre geformt haben.

Dazwischen erwartet uns eine entspannte Wanderung über Wald- und Feldwege rund um Gößweinstein. Der Wallfahrtsort wird bis heute von zwei markanten Bauwerken geprägt: der hoch über dem Tal gelegenen Burg Gößweinstein und der barocken Basilika zur Heiligen Dreifaltigkeit. Die Burg wird bereits 1076 urkundlich erwähnt. Die Basilika zählt bis heute zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten Frankens.

Wer keine spektakuläre Gipfeltour sucht, sondern eine abwechslungsreiche Runde mit einigen der bekanntesten Felsformationen der Fränkischen Schweiz, ist auf dieser Runde gut unterwegs. 😊

⚠️🐕‍🦺 Wichtig für Hundemenschen: Die Tour eignet sich nicht für sehr heiße Tage, da wir abschnittsweise in offenem Gelände unterwegs sind. Hier kann es unserem Vierbeiner schnell zu heiß werden. Unterwegs gibt es nur wenige Möglichkeiten für eine Abkühlung im Wasser. Deshalb ausreichend Trinkwasser auch für den Hund einpacken. Hunde sind auf dem Außengelände des Fränkische-Schweiz-Museums in Tüchersfeld leider nicht gestattet. Sehr schade!

🥾🐾 Unter Füßen und Pfoten: ein Mix aus Wiesen- und Waldpfaden, asphaltierten Wirtschaftswegen, befestigten Forstwegen sowie wenig befahrenen, asphaltierten Straßen.

🗺️ Wegbeschreibung: Vom Ausgangspunkt folgen wir den Markierungen „Frankenweg“ und „Kulturerlebnis Fränkische Schweiz“. Über Badangerstraße und Schützenstraße verlassen wir Gößweinstein.

Nach einem längeren Waldabschnitt führt uns der Weg bergab Richtung Tüchersfeld. Kurz vor dem Ort passieren wir eine kleine Kapelle. Hier verlassen wir den eigentlichen Wanderweg für einen kurzen Abstecher. Wir überqueren die Püttlach, die Amos direkt für ein erfrischendes Bad nutzt, und schlendern hinein ins berühmte Felsendorf Tüchersfeld.

Zwischen den markanten Felstürmen gönnen wir uns einen Kaffee und genießen den Blick auf die Felsen. Wer noch etwas zusätzliche Höhenmeter sammeln möchte, sollte unbedingt einen Abstecher auf den Zeckenstein einplanen. Dazu folgen wir am Museum vorbei der Straße „Zum Zeckenstein“. Hinter dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr beginnt der kurze Aufstieg zur Burgruine und zum Aussichtspunkt.

Nach unserem Besuch in Tüchersfeld laufen wir zurück über die Hauptstraße und die Püttlach zum markierten Wanderweg. Kurz darauf erreichen wir erneut die Püttlach und das Gelände des Campingplatzes Fränkische Schweiz. An sonnigen Tagen herrscht hier meist reger Betrieb. Wer möchte, kann im Biergarten noch einmal einkehren oder eine Pause am Wasser einlegen.

Anschließend beginnt der Anstieg in Richtung Hühnerloh. Wir folgen weiterhin der gelben Raute. Am Ortseingang queren wir die Kreuzung am „Wegweiser Tour 6“ geradeaus und folgen der Straße etwa 900 Meter bis zur Staatsstraße. Dort halten wir uns rechts und biegen nach rund 90 Metern links auf einen Feldweg nach Sachsendorf ab. Wir laufen Richtung Wald.  An der Bank neben dem Feldweg gönnen wir uns noch einmal eine Pause im Schatten

In Sachsendorf überqueren wir die Straße am Marterl und wandern links davon weiter. Nach etwa 250 Metern übernimmt die Markierung „Blauer Kreis“ die Wegführung bis zum Gottesberg. Dort treffen wir auf den „Grünen Punkt“, dem wir bis in den Staatswald Heide folgen.

Im Staatswald folgen wir schließlich den Wegweisern „Zum Felsentor“. Die natürliche Felsöffnung zählt zu den bekanntesten geologischen Besonderheiten der Umgebung und ist ein schöner Platz für eine kurze Rast.

Anschließend folgen wir dem Grünen Punkt weiter, überqueren die Staatsstraße und erreichen die Schulstraße. Dort biegen wir rechts in die Viktor-von-Scheffel-Straße ein und gelangen schließlich zurück zu unserem Ausgangspunkt an der Burgstraße in Gößweinstein.

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