Urlaub mit Hund in Frankreich: unsere Tipps
Frankreich ist für uns eines der vielseitigsten Länder für einen Urlaub mit Hund. Unterschiedliche Landschaften, viel Platz in der Natur und viele Regionen, in denen sich Spaziergänge, Wanderungen und Erholung gut miteinander verbinden lassen.
Auf dieser Seite stellen wir dir die Regionen in Frankreich vor, die wir selbst mit Hund bereist haben und die sich aus unserer Erfahrung gut für einen Hundeurlaub eignen.
Alle verlinkten Beiträge basieren auf eigenen Reisen und Erlebnissen vor Ort – mit Fokus auf Gassi-Möglichkeiten, Natur, Ruhe und Alltagstauglichkeit mit Hund.
Warum sich Frankreich gut für einen Urlaub mit Hund eignet
Viele Regionen in Frankreich sind ländlich geprägt und bieten abseits der großen Tourismuszentren viel Raum für Bewegung. Küstenwege, Waldpfade, Seen und Weinlandschaften lassen sich häufig direkt von der Unterkunft aus erkunden.
Hinzu kommen zahlreiche hundefreundliche Ferienhäuser, kleinere Campingplätze und Regionen, die auch außerhalb der Hochsaison gut bereisbar sind.
Gerade für alle, die ihren Urlaub aktiv und naturnah verbringen möchten, ist Frankreich eine gute Wahl.
Unsere Lieblingsregionen in Frankreich

Blick auf die berühmte Porte d’Aval
Normandie mit Hund
Die Normandie eignet sich aus unserer Erfahrung besonders gut für einen Urlaub mit Hund, wenn man Weite, frische Luft und abwechslungsreiche Spaziergänge sucht. Der Küstenstrich reicht von Le Tréport ganz im Osten bis zum berühmten Mont Sant-Michel ganz im Westen und ist herrlich kontrastreich. Abseits des Meeres ist die Region bäuerlich geprägt. Es gibt hier zwar keine hohen Berge, wer sich von der Küste auf den Weg ins Hinterland macht, sammelt durch die Steilküsten aber trotzdem einige Höhenmeter.
Was wir an der Normandie schätzen, ist die Mischung aus Natur und Infrastruktur: Viele Orte sind nicht überlaufen, Unterkünfte liegen häufig ländlich, und Spaziergänge lassen sich oft direkt ab der Ferienwohnung oder dem Campingplatz starten. Auch bei wechselhaftem Wetter bleibt die Region gut nutzbar, da es viele kurze und längere Routen gibt.
Wichtig zu wissen: Die Gezeitenunterschiede in der Normandie sind beträchtlich. An der berühmten Bucht des Mont Saint-Michel zieht sich das Meer bei Ebbe 15 km und mehr zurück.

Picknick in einer kleinen Bucht vor Tregastel.
Bretagne mit Hund
Die Bretagne ist eine Region für alle, die Küstenlandschaften mögen, aber keinen klassischen Badeurlaub suchen. Steilküsten, schmale Pfade entlang des Meeres und viele naturbelassene Abschnitte prägen das Bild. Besonders entlang der Küstenwanderwege lassen sich abwechslungsreiche Spaziergänge und längere Touren mit Hund unternehmen.
Neben der Küste bietet auch das Landesinnere viele ruhige Wege, Wälder und kleinere Seen. Wir haben die Bretagne als Region erlebt, in der man viel Zeit draußen verbringen kann, ohne ständig auf stark frequentierte Orte zu treffen. Für Hunde, die gern laufen und neue Gerüche entdecken, ist das eine sehr passende Umgebung.
Wichtig zu wissen: In der Hauptsaison sind die beliebten Badestrände für Hunde in der Regel gesperrt oder nur morgens oder abends zugänglich. Außerhalb der Sommerferien werden Hunde auch dort akzeptiert.

Elsass mit Hund
Die abwechslungsreiche Landschaft des Elsass reicht von weitläufigen Weinbergen über sanfte Hügel bis zu den bewaldeten Bergen der Vogesen, sodass sich zahlreiche Spazier- und Wandermöglichkeiten direkt vor der Haustür ergeben.
Besonders schön ist die Elsässische Weinstraße – sie verläuft durch malerische Orte wie Riquewihr, Ribeauvillé, Kaysersberg oder Sigolsheim und bietet viel Raum für Spaziergänge durch Weinberge und entlang historischer Ortskerne. Auch die Nähe zu Fachwerkstädten wie Colmar oder Straßburg bedeutet, dass sich ruhige Natur mit kulturellen Ausflügen verbinden lässt, sobald sich der Vierbeiner ausreichend bewegt hat.
Darüber hinaus bieten die Nordvogesen ein weit verzweigtes Netz an Waldwegen und Pfaden, die oft direkt an der Grenze zum Pfälzerwald weitergeführt werden können – ein Vorteil, wenn ihr längere Touren mit Hund plant. Die südlichen Vogesen wiederum haben alpine Züge und durchzogen von Bergseen, Hütten und Almwegen, die auch für aktive Teams lohnenswert sind. Unserer Erfahrung nach fühlt sich im Elsass fast jeder Hund willkommen, und die meisten Wege lassen sich ohne große Vorbereitung erkunden – lediglich Naturschutzgebiete oder bestimmte Gipfelregionen können Einschränkungen für Hunde mit sich bringen.
Wichtig zu wissen: Während es im Osten des Elsass im Sommer auch schnell mal 30 Grad hat, herrscht in den Bergen der Vogesen leicht alpines Klima. Wer dort Touren plant, hat am besten eine dünne Jacke im Rucksack.

Lac d’Annecy
Der Lac d’Annecy verbindet See- und Berglandschaft und bietet dadurch sehr vielfältige Möglichkeiten für einen aktiven Urlaub mit Hund. Rund um den See gibt es gut ausgebaute Wege für Spaziergänge, während sich in den umliegenden Bergen zahlreiche Wanderoptionen finden – von gemütlich bis anspruchsvoller.
Wir haben die Region als gut strukturiert erlebt, was Wege, Beschilderung und Infrastruktur betrifft. Gleichzeitig lassen sich auch ruhigere Bereiche abseits der stark frequentierten Uferzonen finden. Für Menschen, die gerne wandern und viel draußen unterwegs sind, ist der Lac d’Annecy eine sehr gute Wahl.
Beste Reisezeit für einen Urlaub mit Hund in Frankreich
Frankreich lässt sich mit Hund grundsätzlich ganzjährig bereisen. Welche Reisezeit sich am besten eignet, hängt stark von der Region und den geplanten Aktivitäten ab.
Für Küstenregionen wie Normandie und Bretagne sind Frühjahr und Herbst besonders angenehm, da es ruhiger ist und die Temperaturen für längere Spaziergänge gut geeignet sind. In den Sommermonaten kann es vor allem im Süden und in beliebten Ferienregionen sehr warm werden.
Sonnenschutz für Hund und Mensch
Einreise & wichtige Regeln für den Urlaub mit Hund in Frankreich

Für die Einreise nach Frankreich gelten innerhalb der EU einheitliche Regelungen. Voraussetzung ist ein gültiger EU-Heimtierausweis mit eingetragener Tollwutimpfung. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Kontaktdaten eines Tierarztes am Urlaubsort griffbereit zu haben.
In vielen Regionen gelten saisonale Vorschriften, insbesondere an Stränden und in Naturschutzgebieten. Dazu gehören zeitlich begrenzte Leinenpflichten oder Sperrzeiten in der Hauptsaison. Diese Regelungen unterscheiden sich je nach Region und Kommune und sollten vor Ort beachtet werden. In unseren Urlaubs-Inspirationen zu den einzelnen Regionen weisen wir immer auf regionale Besonderheiten hin.
Tipp
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Wir lieben Kaffeepausen beim Wandern, ganz besonders an kühlen oder regnerischen Tagen.
Diese Version der French Press nimmt kaum Platz weg, wiegt fast nichts und deswegen auf allen Touren mit dabei.
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